MIBA Spezial 101 Land-handel

Grundlagen der Genossenschaften Raiffeisen und BayWa Brennstoffhändler mit Gleisanschluss Eierkohlen - pdf za darmo

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Story Transcript


B 10525 Deutschland € 12,– Österreich € 13,80 Schweiz sFr. 23,80 Italien, Frankreich, Spanien Portugal (cont) € 14,50 Be/Lux € 13,90 Niederlande € 15,00 Norwegen NOK 150,– Schweden skr 160,–

Mehr Betrieb auf Nebenbahnen:

Landhandel

Grundlagen der Genossenschaften

Brennstoffhändler mit Gleisanschluss

Marktübersicht Landmaschinen

Raiffeisen und BayWa

Eierkohlen im Fd-z-72

Trecker und Transporte

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101 SPEZIAL

SPEZIAL

MIBA-PRAXIS

Profitipps für die Praxis Sebastian Koch stellt in dem vorliegenden MIBA-Praxisband alle denkbaren Materialien und ihre erforderlichen Verarbeitungstechniken vor, die ein erfolgreicher Anlagenbauer braucht. Ob Lasercut-Bausätze oder Ausschneidebögen für Gebäude, ob Kleben von Selbstbaubäumen oder Ätzen von Metall – der gewiefte Praktiker lässt den Leser stets teilhaben an seinem reichen Schatz von Erfahrungen. Wer den Bau einer überzeugend gestalteten Anlage plant, sollte sich vorab anhand der gut nachvollziehbaren Texte über die jeweils besten Methoden informieren. Aber auch Fahrzeugbauer finden Wissenswertes in diesem Heft. Der Zusammenbau von Bausätzen aus Metall wird ebenso behandelt wie die Besonderheiten bei 3D-gedruckten Gehäusen. Für ein perfektes Finish der Modelle sorgen schließlich die Tipps zum Lackieren und Anbringen der Beschriftungen. Fazit: Eine Broschüre, die für jeden aktiven Modellbahner etwas zu bieten hat! 84 Seiten im DIN-A4-Format, Klammerheftung, über 300 Abbildungen Best.-Nr. 15078446 | € 10,–

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ZUR SACHE

Eine typische Situation beschreibt das Titelbild von Horst Meier. Die Strecke, hier sogar zweigleisig, strebt dem nahen Bahnhof zu und daneben zieht sich ein drittes Gleis zum Anschließer, einem Landhandelshaus, hin. Dessen Wagenladungsverkehr wird mit vielen unterschiedlichen Typen per Köf abgewickelt. In seinem GrundlagenArtikel erläutert Horst Meier die Abläufe in und um einen Landhandel. Bruno Kaiser zeigt, wie man eine Kohlenhandlung realistisch ausführt und David Häfner zeigt in einer Auswahl, welche Landmaschinen derzeit zu haben sind. Fotos: Horst Meier, Bruno Kaiser, David Häfner

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G

ibt es sie eigentlich noch, diese hochaufragenden Türme, die früher so gut wie jeden Bahnhof einer Nebenstrecke architektonisch dominierten? Ob in Form der großen Genossenschaften BayWa und Raiffeisen oder als örtlicher Händler – heute stehen bestenfalls noch die Gebäude. Auf den Anschlussgleisen findet kein Betrieb mehr statt, sondern nur noch Wildwuchs – vorausgesetzt natürlich, das Gleis ist überhaupt noch da und nicht längst komplett abgebaut. Früher war da mehr los. Massengüter wie Getreide, Futtermittel oder Dünger kamen in G-Wagen oder später in Sonderbauarten. Landmaschinen wie Traktoren oder Ackergeräte auf Rungenwagen. Der betrieblichen Vielfalt scheinen praktisch keine Grenzen gesetzt zu sein – und das alles mit einem kleinen Anschlussgleis. Heutzutage gibt es so etwas nur noch in Ausnahmefällen. Die Firma Josera beispielsweise fährt Sechs-Wagen-Ganzzüge mit Gravita für die Futtermittelversorgung. Wer also einen Rest von Landhandel auf der Schiene als Epoche-VI-Bahner darstellen möchte, findet hier ein authentisches Vorbild und bei Roco bzw. ESU die passenden Fahrzeuge. Wer aber für seinen kleinen Landbahnhof nach Möglichkeiten sucht, den relativ überschaubaren Betrieb mit geringem Aufwand erheblich interessanter zu gestalten, wird bei den LandhandelsGenossenschaften der Epoche III ganz sicher fündig.

Wie dieses Thema am besten umgesetzt werden kann, zeigt Ihnen die vorliegende Ausgabe. Handelsübliche Gebäude oder veränderte Bausätze werden darin ebenso erläutert wie der Bau einer aus Gips gegossenen Kopf-Seiten-Rampe oder die

Handel im Wandel spezielle Versorgung einer Kohlenhandlung über einen Mittenselbstentlader. Hinzu kommt noch realistisches Weathering von Getreidewagen und Straßenfahrzeugen sowie ein wenig Anlagenplanung, denn auch eine BayWa braucht zumindest ein wenig Platz. Eine rundum gelungene Mischung also, die jedem Modellbahner eine Menge Anregungen bieten dürfte. Und wer sich nun wundert, dass dieses Editorial offensichtlich ein paar Zeilen zu früh endet, sei angesichts von Bürotemperaturen nahe der 30-Grad-Marke an das schöne um 1800 erschaffene Volkslied erinnert: „Die Gedanken sind Brei, wer kann sie verbraten?“ Oder so ähnlich – stöhnt Ihr Martin Knaden

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MIBA-ARCHIV

Ein Jahr MIBA auf einen Klick Ein Landhandel eignet sich auch zum bestimmenden Anlagenthema, garantiert ein solcher Umschlagplatz – zumal noch mit weiteren Anschließern versehen – doch zahlreiche und unterschiedlichste Transportaufgaben. Horst Meier zeigt ab Seite 28, wie vier durchdachte Segmente Grundlage für eine Anlage mit zahlreichen Aufstellmöglichkeiten bilden. Und dabei ist sie auch noch Wohnraum- und Fremo-tauglich! Zeichnung: Horst Meier

Dieser digitale Informations- und Wissensspeicher enthält alle MIBA-Ausgaben des Jahrgangs 2013: 12 mal „MIBA-Miniaturbahnen“, die komplette MIBA-Messeausgabe 2013 mit allen Neuheiten und Ankündigungen sowie die vier MIBA-Spezials 95 bis 98 „Modellbahnen vorbildlich färben“, „Bauten der Bahn“, „Tipps & Tricks“ und „Planung mit Perspektiven“. Mit MIBAGesamtinhaltsverzeichnis 1948 bis 2013 sowie allen notwendigen Such- und Druckoptionen. Eine Fundgrube für die Modellbahn-Praxis und eine unerschöpfliche Informationsquelle für alle Fans der kleinen Eisenbahn!

Was gibt es an Landmaschinen zu kaufen? Wir können nur einen kurzen Abriss der angebotenen Maschinen zeigen. David Häfner hat die wichtigsten Modelle von Großserienherstellern zusammengetragen (S. 22) und Martin Knaden hat sich im Weinert-Programm umgesehen (S. 28). Getreidetransporte können in Ganzzügen, aber auch in Form einzelner Wagen erfolgen. Ab Seite 70 stellt Horst Meier verschiedene hierzu geeignete Wagentypen vor und zeigt, wie man ihnen mittels Weathering ein realistisches Aussehen verleiht. Foto: Horst Meier

Systemanforderungen für MIBA-Archiv-CDs/DVDs: mind. PC Pentium II 1000 MHz, ab Windows XP, ca. 270 MB freier Festplatten-Speicherplatz bei Vollinstallation und Verwendung von Adobe Reader 9

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MIBA-Spezial 101

SPEZIAL

Natürlich funktioniert ein MIBA-Spezial nicht ohne Grundlagen. Horst Meier führt ab Seite 6 in die Bauprinzipien und Betriebsabläufe typischer Landhandlungen sowie deren Gebäude ein. Zeichnung: Horst Meier

INHALT ZUR SACHE Handel im Wandel

Zu einem kleinen Landbahnhof gehört quasi zwingend eine Kopf-Seiten-Rampe. Wolfgang Langmesser hat hierzu einige Silikon-Formen im Angebot, deren Anwendung Lutz Kuhl Schritt für Schritt ab Seite 32 erläutert. Foto: lk Ab Seite 58 wirft Michael Kratzsch-Leichsenring einen Blick auf den Landhandel in der DDR. Nicht nur aufgrund der Planwirtschaft gibt es hier im Vergleich zur Bundesrepublik zahlreiche Unterschiede, die auch bei einer Modellnachbildung zu berücksichtigen sind. Foto: Michael Kratzsch-Leichsenring

101

3

GRUNDLAGEN Lagern & Verteilen

6

Feine Vielfalt

22

Die BHG am Landbahnhof

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MODELLBAHN-PRAXIS Ein Umschlagplatz für die Landwirtschaft

14

Feiner Fuhrpark

28

Rampen (nicht nur) für Rungenwagen

32

Wohlige Wärme aus dem Waggon

36

Landhandel Emskirchen

44

Glattgeputzt und ohne Fenster

52

Getreideumschlag

64

Leichtes Tuning für Straßenfahrzeuge 94

VORBILD + MODELL Getreide auf dem Schienenweg

70

Dünger für den Ackerboden

80

ANLAGENPLANUNG Die anpassbare Anlage

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VORBILD Landhandel Logistik bei der RhB

98

ZUM SCHLUSS Vorschau/Impressum MIBA-Spezial 101

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Landhandel und Getreideumschlag

Lagern & Verteilen Lagerhäuser an Landbahnhöfen mit ihren siloartigen Aufbauten charakterisieren das Erscheinungsbild dieser Bahnstationen wie kaum eine andere Einrichtung. Zudem bringen die Landhandelseinrichtungen jede Menge Betrieb auf die Anlage, kann man hier doch mit einer Vielzahl von Wagen Warenumschlag nachstellen. Ferner liegt deren Blütezeit in den Epochen III und IV, als auch der Getreidetransport immer mehr vom Handbetrieb zur Mechanisierung der Abläufe strebte.

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MIBA-Spezial 101

GrundlaGen

D

ie Bahn diente schon immer dem Güter-Massentransport. Dazu gehörten insbesondere Bodenschätze wie Kohle oder Erz und natürlich landwirtschaftliche Produkte. Während in den Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg der Umschlag von Gütern und Waren vielfach in Handarbeit geschah, sind seit der Epoche III mechanisierte Abläufe zunehmend auf dem Vormarsch. Getreide sowie Dünge- und Futtermittel wurden früher beinahe ausschließlich in Säcken transportiert, wozu gedeckte Güterwagen zum Einsatz kamen. Zunächst brachten die Landwirte jedoch ihre Ernte mittels Fuhrwerken, später auch mit Traktoren, zu den bereits in jener Zeit existierenden Lagerhäusern. Dort wurde das Erntegut von Arbeitern gelagert, die es dann auf den Einzelwagenverkehr umschlugen. Die Standzeiten der Waggons spielten noch keine g...

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